Die Liste enthält alle Finalisten im Herreneinzel beim Championnat de France international de Tennis (bis 1967) und bei den French Open. Rekordsieger ist Rafael Nadal mit zwölf Titeln (2005–2008, 2010–2014, 2017–2019). . Die Finalisten 22-mal standen Österreicher und Österreicherinnen in einem Grand-Slam-Finale. Überragend dabei Dominic Thiem, der drei Mal in einem Einzelfinale stand (French Open/2, Australian Open). Weitere Champions auf Grand-Slam-Ebene sind: Julian Knowle: US Open/Doppel (2007) Nikolaus Moser: US Open/Junioren-Doppel (2008). Lucas Miedler: Australian Open/Junioren-Doppel (2014) Oliver Marach: Australian Open/Doppel (2018) Alexander Peya: Wimbledon/Mixed (2018) . Weit besser als ”im Grnen” fand sich Muster auf Hartpltzen zurecht. Drei Turniersiege errang er auf diesem Belag, auch seinen letzten, im Mrz 1997 beim hochdotierten Masters-1000-Event in Key Biscayne. Ausgerechnet in Key Biscayne auf der Miami vorgelagerten Halbinsel.

Dort, wo er acht Jahre zuvor seinen Albtraum erlebt hatte, der das Ende seiner Karriere htte bedeuten knnen, fr die er damals unter anderem mit dem Vorstoss in die Halbfinals des Australian Open kurz zuvor so richtig Schwung geholt hatte. Schon zwei Wochen nach der Operation griff Muster wieder zum Schlger. Auf einer selbstgebastelten ”Holzbank” sitzend, das linke, einbandagierte Bein hochgelagert, schlug er auf dem Tennisplatz wieder die ersten Blle. Er habe damit verhindern wollen, das Gefhl fr Spiel und Ball zu verlieren, sagte er spter einmal beim Anblick der Bilder, die weltweit die Runde machten. 1995 gewann der steirische Tennisprofi die French Open. Ein Ereignis, das aus vielerlei Gründen in Erinnerung bleibt. Sein damaliger Manager Ronnie Leitgeb erinnerte sich: „Kaum jemand war damals vor einem Grand-Slam-Turnier so Favorit wie Tom. Vielleicht zuvor John McEnroe in Wimbledon. Sonst keiner.“ Der damals bereits 27-jährige Leibnitzer hatte in diesem Jahr zuvor alle seine 28 Sandplatz-Spiele gewonnen, darunter in einem legendären Endspiel von Monte Carlo nach Rückstand und Abwehr von zwei Matchbällen auch Boris Becker geschlagen.

. Der Triumph in Paris war ein logischer. Auf Sandpltzen war Muster zu jener Zeit kaum zu schlagen gewesen. In den Wochen und Monaten vor dem French Open hatte er auf seiner bevorzugten Unterlage bereits die Turniere in Mexiko-City, Estoril, Barcelona, Monte Carlo und Rom gewonnen. Der Sieg am French Open war die Krnung seiner erfolgreichsten Saison, in der er nicht weniger als zwlf Titel holte – und damit die Basis zum Aufstieg an die Spitze der Weltrangliste legte. Am 12. Februar 1996 war er fr sieben Tage die Nummer 1, einen Monat spter kehrte er fr fnf weitere Wochen auf den Thron zurck.