Ein Lehrling oder Auszubildender MUSS für die Dauer der Lehrlingsausbildung oder des Praktikums entweder in Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigung (sofern die Zustellung zulässt) beschäftigt sein, und ES MUSS bezahlt werden und Urlaubsansprüche und andere Beschäftigungsbedingungen erhalten, die Vollzeit- und Teilzeitlehrlingen und Auszubildenden im Rahmen des entsprechenden Industriepreises oder -vertrags zur Verfügung stehen. Es gibt verschiedene Schularten in Deutschland – Hauptschule, Realschule und Gymnasium. Je nachdem, welche Art von Schule jugendliche Menschen besuchen und welche Prüfungen sie ablegen, erhalten sie unterschiedliche formale Qualifikationen (z.B. Hauptschulzeugnis oder Hochschulreife) und haben als solche unterschiedliche Weiterbildungsmöglichkeiten. Je nachdem, ob Sie sich für eine duale oder schulische Berufsausbildung entscheiden, gelten unterschiedliche Anforderungen. In Deutschland liegt die Bildung in der Verantwortung der 16 Bundesländer. Aus diesem Grund können die Schularten und einige Bestimmungen teilweise variieren. In Deutschland treten viele junge Menschen über das Lehrlingssystem in den Arbeitsmarkt ein. Jedes Jahr werden über 500.000 neue Lehrverträge abgeschlossen. Das System entwickelte sich historisch aus dem mittelalterlichen Zunftsystem.

Seine Basis ist das Konzept der ”Besatzung”. In Deutschland bieten die Duale Hochschule, Fachhochschulen und kooperative Hochschulen duale Studiengänge auf EQR-Stufe 6 und teilweise auch Stufe 7 an. Duale Studiengänge umfassen das Lernen an einer Hochschule und in einem Unternehmen. Sie richten sich an Schulabgänger mit einer (fachbeschränkten) Hochschulreife. Die Studierenden müssen ein Unternehmen finden, um sie zu beauftragen, um an der Hochschule akzeptiert zu werden. Der Arbeitgeber muss in der Lage sein, eine arbeitsbasierte Ausbildung über die für die genehmigte Berufung relevanten Kompetenzen zu erbringen. Verfügt der Arbeitgeber nicht über ein ausreichendes Arbeitsspektrum, so wird eine Lehrstelle oder ein Praktikum nur genehmigt, wenn der Beurteilende davon überzeugt ist, daß der Arbeitgeber geeignete Vorkehrungen getroffen hat, damit der Lehrling oder Auszubildende ausreichende Erfahrungen und eine Ausbildung am Arbeitsplatz erwerben kann, so dass das gesamte Kompetenzspektrum abgedeckt ist. In Abschnitt 7 Absatz 3 Buchstabe b des A&T-Gesetzes heißt es, dass ein Antrag auf Errichtung einer Lehr- oder Praktikumsstelle den Industriezuschlag oder die Arbeitsvereinbarung angeben muss, die für die betreffende Lehre oder ein Praktikum gilt.

Eine Lehr- oder Praktikumsausbildung muss den Anforderungen des jeweiligen Berufsbildungsordens (VTO) für diese Berufung entsprechen.